Was man aber auf jeden Fall will und da können auch schmelzende Eisschollen nix d'ran ändern, ist: Kürbis. Und genau den gibt's jetzt auch – pünktlich der Gute. So schnell lässt sich dieses Gemüse nämlich nicht in die Flucht schlagen. Er ist ja auch kein Schwammerl.
Schlürft man ein paar Löffel Kürbissuppe ist der Regen, der an's Fenster prasselt, fast schon wieder romantisch und die Decke auf dem Sofa eigentlich auch ganz kuschelig. Gemütlich halt.
Bevor man die Nässe von innen so richtig genießen kann, muss natürlich noch die wärmende Flüssigkeit her und dazu braucht man:
1 Hokkaidokürbis
3 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Kartoffeln
1 Orange
Ingwer (so groß wie ein halber Daumen)
Schuss Weißwein
ca. 500-800ml Gemüsebrühe
Muskatnuss
Curry
1/2 Dose Kokosmilch
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl
Körnermischung
Rahm
Alles was man jetzt so an Gemüse vor sich hat, schneidet man in Stücke – wobei die Größe nicht entscheidend ist. Außer bei den Karotten und den Kartoffeln, die sollten lieber ein bisserl kleiner sein. Alles rein in einen Suppentopf, in dem man schon Olivenöl erhitzt hat, und etwas anrösten. Ist das getan, löscht man mit dem Saft einer Orange und dem Schuss Weißwein ab. Danach kommt die Brühe nach und nach hinein, wobei das Gemüse immer bedeckt sein sollte. Jetzt wird gewürzt und geköchelt. Letzteres solang bis die Karotten weich sind, dann ist der Rest nämlich auch bereit dazu püriert zu werden. Davor kommt aber noch die Kokosmilch dazu. Ist alles püriert, kann man selbst entscheiden, ob man's noch gern ein wenig flüssiger mag, ist dem so gibt man einfach Wasser rein, bis die Konsistenz dem Wunsch entspricht. Jetzt noch abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
Gekrönt wird mit einem Löfferl Rahm, Kürbiskernöl und den Körnern.


























