Sonntag, 23. Juni 2013

Fesches Sandwich



Heute war wieder ein Sonntag wie's ihn nur in Wien gibt – ein ganz ein fescher nämlich. Der Grund dafür war der Fesch'Markt in der Ottakringer Brauerei, der mit allerhand schönen Dingen zu beeindrucken wusste. Auch wenn ich schon vor dem Betreten gestaunt hab', weil ich die Brauerei erstmalig bei Tageslicht gesehen hab'.
Diese Location wandelt sich in ihrer Bestimmung sehr gern, aber wenn dieser Markt ist, gefällt sie mir nun sicherlich am besten. Deswegen konnte die Psycho-WG so einiges käuflich und anderes mehr oder minder gratis erwerben. Als Herzstück des Beutezugs kann unser neuer Wandschmuck angesehen werden – ein Schaubild aus dem Jahre 1890 (so sagte man uns zumindest), das einen Muskatnussbaum und Ingwer zum Besten gibt. Wir konnten es einfach nicht dort zurücklassen und haben es nach langem (vorgetäuschten) Zögern und erfolgreichem Handeln gekauft und sind nun sehr stolz darauf. Am Heimweg wurde noch Lavendel am Straßenrand gratis gepflückt, der den Ausflug abzurunden wusste.




Kurzum brauchten unsere Bäuche dann auch eine Neuheit und durften sich über ein fesches Sandwich freuen. Dazu braucht man:

1 Baguette/ Ciabatta
Hühnerfilets
Schuss Sojasauce
1 Avocado
Kirschtomaten
Koriander
1 rote Zwiebel
brauner Zucker
Balsamicocreme
Salz, Pfeffer

Die Hühnerfilets würzt man mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Sojasauce und brät sie dann in der Pfanne an, aber zeitlich am besten so, dass sie noch heiß aufs Brot kommen. Die Brotauswahl ist jedem selbst überlassen, es soll nur kurz angetoastet werden. Darauf verstreicht man dann die Guacamole, die man aus einer Avocado, angebratenen gewürfelten Tomaten, karamellisierten roten Zwiebeln, Koriander, Salz und Pfeffer herstellt. Das Karamellisieren ist keine große Kunst, man schneidet die Zwiebel in Würfel und brät sie in Öl an, dann kommt schon der Zucker und ein klein wenig von der Balsamicocreme darüber. Das lässt man auf kleiner Flamme so vor sich hin blubbern, bis der Rest fertig ist.

Dazu gab's bei uns heute den letzten Spargel des Jahres. Traurig beenden wir die Saison mit einem grünen, jungen Spargel. Dieser wird mit einem Zweig Rosmarin, etwas Puderzucker und Salz in einer Grillpfanne (mal wieder) angebraten. Darüber reibt man noch ein wenig Parmesan.



Weil wir dazu auch gern noch eine Sauce mögen, gibt's einen einfachen Joghurt-Dip:
1 Becher Joghurt
frische Kräuter nach Wahl
Knoblauch
Salz, Peffer

So kommt der sommerliche Snack auf den Tisch.











Fesches Speisen!




Kommentare:

  1. Hmm...unabhängige Jurorin vergibt 10 Punkte!

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  2. Ob diese Wertung so unabhängig von der selbstgefalteten Schmetterlings-Serviette ist, ist aber fraglich ;)

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