Dienstag, 17. September 2013

Standhafter Kürbis

Der Klimawandel ist der größte Feind des Altweibersommers. Der erste Schnee soll auch schon gefallen sein, hört man's munkeln. Im Radio. Einstweilen reicht einem in tieferen Gefielden auch schon der Regen, es schüttet mittlerweile schon bei 13°. Brrr. Im Advent wird man sich bei 20° dann wieder sehnlichst ein paar Schneeflockerl und diese Temperaturen zum großen Bibbern herbeiwünschen. Man hat's halt nicht leicht – will man immer das, was man nicht haben kann. Eigentlich wär' da jetzt ein Vergleich mit Locken oder glatten Haaren bei Frauen recht passend.



Was man aber auf jeden Fall will und da können auch schmelzende Eisschollen nix d'ran ändern, ist: Kürbis. Und genau den gibt's jetzt auch – pünktlich der Gute. So schnell lässt sich dieses Gemüse nämlich nicht in die Flucht schlagen. Er ist ja auch kein Schwammerl.
Schlürft man ein paar Löffel Kürbissuppe ist der Regen, der an's Fenster prasselt, fast schon wieder romantisch und die Decke auf dem Sofa eigentlich auch ganz kuschelig. Gemütlich halt.



Bevor man die Nässe von innen so richtig genießen kann, muss natürlich noch die wärmende Flüssigkeit her und dazu braucht man:

1 Hokkaidokürbis
3 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Kartoffeln
1 Orange
Ingwer (so groß wie ein halber Daumen)
Schuss Weißwein
ca. 500-800ml Gemüsebrühe
Muskatnuss
Curry
1/2 Dose Kokosmilch
Salz, Pfeffer

Kürbiskernöl
Körnermischung
Rahm



Alles was man jetzt so an Gemüse vor sich hat, schneidet man in Stücke – wobei die Größe nicht entscheidend ist. Außer bei den Karotten und den Kartoffeln, die sollten lieber ein bisserl kleiner sein. Alles rein in einen Suppentopf, in dem man schon Olivenöl erhitzt hat, und etwas anrösten. Ist das getan, löscht man mit dem Saft einer Orange und dem Schuss Weißwein ab. Danach kommt die Brühe nach und nach hinein, wobei das Gemüse immer bedeckt sein sollte. Jetzt wird gewürzt und geköchelt. Letzteres solang bis die Karotten weich sind, dann ist der Rest nämlich auch bereit dazu püriert zu werden. Davor kommt aber noch die Kokosmilch dazu. Ist alles püriert, kann man selbst entscheiden, ob man's noch gern ein wenig flüssiger mag, ist dem so gibt man einfach Wasser rein, bis die Konsistenz dem Wunsch entspricht. Jetzt noch abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
Gekrönt wird mit einem Löfferl Rahm, Kürbiskernöl und den Körnern.




Ein herbstlicher Genuss!




4 Kommentare:

  1. Da hast du Recht, man will immer das was man nicht hat. Aber im September mehr als 6° Grad (so wie bei uns gestern Nachmittag, wär ja nicht so abnormal..

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  2. Hallo,

    auf deinem Blog gibt es ja wirklich köstliche selbstgebackene Leckereien!

    Wegen deiner Begeisterung fürs Backen könnte sicher die aktuelle Aktion der Sixx-Community interessant für dich sein: Dort findet gerade ein Wettbewerb unter dem Titel „Enies Back-Battle“ statt, bei dem man ganz einfach mit einem Foto von etwas Selbstgebackenem mit machen kann. Jedes Foto kann auf der Community-Seite mit Sternen bewertet werden und am Ende gewinnen die Bilder mit den besten Bewertungen. Als Hauptpreis winkt eine tolle KitchenAid Artisan-Küchenmaschine im Wert von ca. 650 Euro!

    Wir würden uns freuen, wenn du mit einem deiner tollen Fotos am Wettbewerb teilnimmst oder deine Leser mit einem kleinen Blog-Artikel über diese Aktion informierst – hier die URL zur Teilnahme am Wettbewerb: http://community.sixx.de/gewinnspiel/enie-backt-wettbewerb

    Dort findet man auch alle Details zur Kampagne. Mitmachen kann man mit seinem Foto bis zum 28. Oktober, die finale Abstimmungsphase dauert bis 30. Oktober 2013.



    Viele Grüße & herzlichen Dank vorab

    Andreas vom Voycer-Team, dem technischen Partner der Aktion

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    1. Danke für die Einladung zum Wettbewerb! Ich werd' gern schauen, was sich da noch so machen bzw. backen lässt :)
      52 liebe Grüße.

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