Sonntag, 17. August 2014

Elfi und die Eierschwammerl – Pasta mit dem Lieblingspilz



Seit Wochen fragt die Elfi jedes Mal, wenn jemand das Haus verlässt, ob er ihr Eierschwammerl mitbringt. Zugegebenermaßen meistens, wenn dieser jemand einkaufen geht – manchmal aber auch einfach so. Das tut sie wohl, damit sie irgendwann in dieser Saison doch noch auf ihre Kosten kommt. Aber wie das oft so ist, wartet man auf das am längsten, was man sich am meisten wünscht.
Was hier jetzt nach böser Absicht klingt ihr das zu verschmähen, ist aber gar nicht so. Einmal hat man's halt schlicht vergessen, das andere Mal waren die Schwammerl halt nicht aus Österreich (und hier ist man patriotisch) und wieder ein anderes Mal haben die einfach gar nicht so ausg'schaut als ob man die noch essen wollen würd'.
Beim letzten Mal hat sie dann aber welche bekommen – nun gut nicht für lange aber doch. Denn kurz nach der Überreichung hat sich das andere Enkelkind mit Familie angemeldet und die eigenen Eierschwammerl waren zu wenig. Etwas traurig hat die Elfi sie aufopferungsvoll wieder abgegeben. Die Bitte nach wenigstens ein paar war ihr aber im Gesicht abzulesen. Weil man nicht so ist, hat sie ja dann auch was von der Pasta mit Eierschwammerl und frischen Tomaten bekommen. (Auch wenn's ihr eigentlich d'rum ging selbst welche zu verarbeiten.)




1kg Eierschwammerl (Pfifferlinge)
10 kleine Tomaten
Schalotten
2-3 EL Tomatenmark
Schuss Weißwein
ca. 1/2 Becher Schlagobers (Sahne)
Petersilie
Gemüsebrühe
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Nudeln

Olivenöl wird in einem Topf erhitzt, um die Schalotten anzuschwitzen. Dazu kommt das Tomatenmark, was etwas "einbrennen" darf. Die Tomaten werden halbiert oder geviertelt. So kommen auch die in den Topf zum anbraten. Ablöschen mit dem Weißwein und jetzt noch die geputzten Eierschwammerl zum braten und köcheln dazu. Mit etwas Gemüsebrühe wird aufgegossen – je nachdem wie viel Flüssigkeit noch von den Schwammerln da ist. Aus dem Kräutergarten kommt in erster Linie Petersilie dazu, was je nach Belieben ergänzt werden kann. Nun das Schlagobers dazu und salzen und pfeffern. Während alles zu einer Sauce wird, werden die Nudeln gekocht. Am Schluss noch abschmecken und servieren.



Keine Sorge, liebe Elfischützer – sie hat mittlerweile auch schon eigene bekommen. Also genussvolles Schlemmen ohne schlechtes Gewissen!

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