Sonntag, 19. Juli 2015

Urlaub am Meer – Jakobsmuscheln in Vanillebutter und Safransauce



Die Weite des Meeres hat etwas Beeindruckendes oder gar Anziehendes. Nicht umsonst ist es rund um die Welt Urlaubsdestination Nummer 1 – ob an der Küste Griechenlands oder der Karibik. Wohl bemerkt, sei anlässlich der aktuellen Situation ersteres empfohlen. Mit seinen Schattierungen in den verschiedensten Blautönen und der salzigen Luft, lockt es mit einer Erfrischung für Körper und Geist. Während sich die einen am Strand davor im Sand wälzen und die Kinder ihre Burgen bauen, kann es anderen auch mal lästig sein zwischen jeder einzelnen Zehe eine gesamte Sandbank zu haben. Wobei man sicher sein kann, dass sich mindestens ein Duzend tagsüber hartnäckig hält und später in den Schuhen landet. Ein Umstand der anschließend zu Blasen führt, die ihrerseits zum einen oder anderen Fluch führen können. Es ist wohl unschwer zu bemerken, dass ich der Kategorie-Mensch "ohh-schönes-Meer;wäh-lästiger-Sand"angehöre. Wenn auch mittlerweile eher anonym. Die Abneigung war besonders zu Kindertagen stark ausgeprägt, was nicht zuletzt daran gelegen haben könnte, dass mein Bruder ein größeres Sandkorn (nein, kein Körnchen) treffsicher in meinem Gehörgang platziert hatte. Heute – viele Jahre später, mit mehr Hornhaut ausgestattet und wieder gut hörend – sehe ich einem Urlaub an der Nordsee optimistisch entgegen. Zumal es dort auch bestimmt einige Leckereien aus den Tiefen des Meers geben wird – falls nicht, hab ich da schon mal vorbereitet:





6 Jakobsmuscheln
Zitronensaft
ca. 20g Butter
1/2 TL Vanillepaste
250ml Schlagobers (Sahne)
1 Briefchen Safran (ca. 0,10g)
Weißwein
Muskatnuss
Zitronenpfeffer
weißer Pfeffer
Salz
Sprossen
Brombeeren



Zuerst wird die Safransauce zubereitet, da die Muscheln nur glasig werden sollten und somit nicht sehr lange brauchen. Also wird das Schlagobers in einem Topf erhitzt und auch gleich mit einem Schuss Weißwein und Zitronensaft versehen. Jetzt den Safran dazu geben und auch gleich mit etwas Muskatnuss, Zitronenpfeffer, den weißen Pfeffer und Salz würzen.
Jetzt wird in einer Pfanne Butter zerlassen, die auch ruhig etwas bräunlich werden darf, weil sie so etwas nussig wird und gut zur Vanille passt. Die wird nämlich in die Butter eingerührt, in der anschließend die Muscheln von beiden Seiten scharf angebraten und mit Zitronensaft beträufelt werden.
Während sie kurz braten wird die Sauce mit einem Milchschäumer aufgeschäumt.
Dann kann auch schon angerichtet werden: Sauce auf den Teller, Muscheln platzieren und mit Sprossen und Brombeeren garnieren. Die Beeren bieten einen tollen Kontrast zur Süße der Vanille – also unbedingt dazu geben!





Ahoi!

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